Geologie
Geologie und Geomorphologie
Der Name Góry Sto³owe (polnisch
wörtlich "Tisch-Gebirge") beschreibt ausgezeichnet die Landschaft, in der
die ausgedehnten Scaptien-Tafeln und über deren die steilen Wände von
flachen Tafelberge der Felsenbastionen emporragen, charakteristisch sind.
Einzigartiges Relief, von zahlreichen Sandsteinerossionformen (tiefe
Spalten, Labyrinthe, Felsenblöcke-Gruppen, oder einzelnen spezifisch
gestaltenen Felsen) bereichert, macht Góry Sto³owe als besonders in ganz
Polen. Dieses Relief spiegelt die geologische Tafelbau des Gebirges, die
mit der Sedimentherkunft der Felsen verbunden ist. In der Oberkreide (vor
etwa 100 Mio. Jahren), war das heutige Góry Sto³owe-Gebiet ein Fragment
von einem großen Meer. Die von Nachbarngebieten abfliessende Flüße haben
das Verwitterungsstoff, das sich am Meeresboden abgelagerte, herbeigeschleppt.
Schließlich haben sich drei Sandsteinstufen ausgebildet: die Untere-,
Mittlere- und Obere- Scaptienstuffe, die aus grobkörnigem Sediment (mit
feinkörnigen Mergel-Schichten dazwischen) entstanden sind. Die Sandsteine
liegen fast horizontal, und sind von zahlreichen, senkrechten Zerspringungen
als "Absonderungs-Sandstein " genannt. Die Mergel-Felsen verbinden sich
miteinander in dem süd-westenlichen Gebirgsteil in ein Kompleks um eine
ziemlich große Mächtigkeit. Das heutige Aussehen vom Gebirge, nach dem
Meerrückzug, wurde von Millionen Jahren der Erossion von Sedimentplatte
und Heraushebungsbewegungen der terziären (Alpidischen) Orogenese. Die
charakteristische Scaptien-Flächen sind infolge der langfristigen Zeit der
tektonischen Ruhe vor den nächsten Orogenesen entstanden.
Sie bilden drei Stufen:
- Die 1. (Obere) Stufe - heute bis zum 850 - 919 m ü. NN erhoben;
auf Fragmenten von der jüngsten, stärksterodierten Sedimentschicht
(obere Absonderungs-Sandsteine); sie ist von Szczeliniec Wielki-Plateau,
Szczeliniec Ma³y, Skalnik und Naro¿nik gebildet
- Die 2. (Mittlere) Stufe - 500 - 800 m ü. NN; von der dicken
Verwitterungsschicht der Mergel-Felsen bedeckt, die mit den mittleren
Absonderungs-Sandsteine eine unterste Sedimentschicht bilden; auf dieser
Stufe liegen die Dörfer: Kar³ów, Pasterka und £ê¿yce.
- Die 3. (Untere) Stufe - 400-500 m ü. NN, im nord-westlichen Gebirgsteil.
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Im Park, außer Góry Sto³owe (die das größere nördliche und östliche Teil
des Parkes besetzen), befindet sich, an die von Süd-Westen grenzendes Fragment
von Wzgórza Lewiñskie, das von Kudower Granitoid gebaut ist. Die Entstehung
von Wzgórza Lewiñskie reicht zurück in die Karbonzeit (Paläozoikum, vor
etwa 360-290 Mio. Jahren). Manche Felsenausgehen oder Denudationen von
diesen Granitoiden die im Park auftreten, bilden "Czartowski Kamieñ" und
"Czerwona Ska³ka" bei Szosa Stu Zakrêtów. Gleich alt sind auch die Sandsteine
von Pstr±¿na- und Jakubowice-Gebiet, in deren man die Karbonpflanzen-Fossilien
finden kann. Die ältesten Felsen im Park bilden die Glimmerschiefer, die die
Kudower Granitoide umgeben. Weil die Felsen, die Góry Sto³owe und Wzgórza
Lewiñskie bauen, leicht erreichbar sind, wurden sie schon längst in
zahlreichen, aber kleinen Steinbrüchen ausgenutzt. Heute sind nur die
Absonderungs-Sandsteine in 2 Steinbrüchen in Radków und bei Polanica Zdrój
gewonnen; die Steine sind für die Bautätigkeit und die Steinmetzhandwerk
benutzt. Außer Felsenrohstoff wurde im 19. Jahrhundert bei Pstr±¿na die
Steinkohle (in wenig ergiebigen Gruben) gewonnen.
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